P&R-Skandal: Wer ist verantwortlich?

P&R Container Betrug

Der P&R-Skandal bereitet den Anlegern große Sorgen. Die Frage danach, wer möglicherweise direkt oder indirekt für den P&R-Skandal verantwortlich ist, wird immer lauter. Wer spielte hier welche Rolle? Der Wirtschaftsjournalist Stefan Loipfinger benennt in diesem Zusammenhang aus der Riege der P&R-Geschäftsführer:

– Heinz Peter Roth,
– Harald Roth (Sohn von Heinz Peter Roth),
– Martin Ebben,
– Werner Feldkamp (verstorben 2016),
– Wolfgang Stömmer (verstorben 2018),
– Dr. Daniel Bimler,
– Dr. Peter Bratschi,
– Ulysses Huber,
– Hedwig Mattmann,
– Matthias Vogel und
– Beat Leisibach.

Und weiter als eventuell indirekt mitverantwortliche Personen und Firmen:
– Treumandat GmbH
– Invest-Report
– TKL.Fonds GmbH
– Dextro Group Germany
– BaFin
– WP Werner Wagner-Gruber
– tbi Treuhand & Revision AG
– Anlageberater und Vermittler

Wir gehen ins Detail!

Haftung wegen Insolvenzverschleppung

Erst Anfang 2018 sind die Anträge auf Eröffnung der Insolvenzverfahren gestellt worden. War dies möglicherweise zu spät? Die Hinweise verdichten sich. Sollte der Zeitpunkt der Insolvenzreife tatsächlich schon früher vorgelegen haben, könnte ein Fall der Insolvenzverschleppung bestehen. Mögliche Ansprüche wegen Insolvenzverschleppung sind dann gegen die Verantwortlichen der Unternehmen zu richten.

Haftung der Wirtschaftsprüfer

Die Wirtschaftsprüfungskanzlei Wagner-Gruber prüfte Jahresabschluss und Lagebericht der P&R Transport-Container GmbH und erstellte über viele Jahre für andere P&R-Gesellschaften Bilanzen. Hätte hier nicht ein Containerfehlbestand auffallen müssen? Auch die tbi Treuhand und Revision AG prüfte als Revisionsstelle bei der schweizerischen P&R Equipment & Finance Corp in eingeschränktem Umfang zum Beispiel beim P&R-Emissionsprospekt zum Angebot Nr. 5005. Die Bestätigungsvermerke der Wirtschaftsprüfer enthalten zum Teil erhebliche Einschränkungen, die weitere Fragen nach der Einhaltung der den Wirtschaftsprüfern obliegenden Sorgfaltspflichten aufwerfen. Grade in Bezug auf die im Jahr 2017 und 2018 gezeichneten Verträge, kann es sich hier zukünftig eine Möglichkeit zur Schadloshaltung auftun.

Amtshaftungspflicht der BaFin?

Die P&R-Containerinvestition zählt zu den Investitionen des sogenannten grauen Kapitalmarktes. Der deutsche Gesetzgeber hat hier kaum starke verbraucherschützende Normen zu Gunsten der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) verankert. Doch grade in Bezug auf eine Beschränkung des Pflichtenkreises nationaler Aufsichtsbehörden gibt es aus europarechtlicher Perspektive bedenken, wenn eine Entschädigung der Anleger nicht gewährleistet ist. Auch im Bundestag zieht dies nun Folgen nach sich und es sind schon mehrere „Kleine Anfragen“ in diesem Zusammenhang an die Bundesregierung gestellt worden. Auch wir sind hier tätig geworden und haben die BaFin bereits mehrfach im Zuge des P&R-Skandals angeschrieben.

Haftung von Finanzanalysten

Die TKL. Fonds Gesellschaft für Fondsconception und analyse mbH und die Dextro Group Germany sind Finanzanalysten. Im Invest Report wurden P&R-Angebote ebenfalls vorgestellt. Im Einzelfall können auch Anleger in den Schutzbereich von Verträgen zwischen Finanzanalysten und Unternehmen einbezogen sein. Wir prüfen Ihren Einzelfall gern!

Fehlerhafte Anlageberatung

Wurden Sie vor der Entscheidung, in P&R-Container zu investieren, beraten? Dann haben Sie Chancen auf eine vollständige Schadloshaltung. Möglicherweise sind Sie nicht umfassend und vollständig über alle investitionsspezifischen Umstände informiert worden. Was hat Ihnen Ihr Berater zu der P&R-Containerinvestition erklärt? Wir prüfen im Rahmen einer kostenlosen unverbindlichen Ersteinschätzung gern, ob Sie Schadensersatzansprüche geltend machen können.

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