Solarfonds & Co. – Insolvenzen in der grünen Branche führen zu Milliardenverlusten

Solarfonds Soles Sammelklage

Solaranlagen im Süden Europas, Windparks, Wasserkraftanlagen, Wald- und Holzanlagen – viele Verbraucher investierten in die grüne Branche.

Gutes für die Umwelt tun und dabei Rendite erhalten – so wurden private Anleger aber auch Großinvestoren wie Kirchen, Stiftungen und hochvermögende Menschen umworben. Der Markt für Finanzprodukte der grünen Branche ist groß, doch dass auch die grünsten Finanzprodukte Anleger nicht vor Verlusten schützen, zeigt unter anderem ein aktueller Bericht der Verbraucherzentrale Hamburg. So berichtet die Verbraucherzentrale Hamburg, dass in den vergangenen sechs Jahren über 50 Unternehmen, die Investments in der grünen Branche verkauften, Insolvenz angemeldet haben. Anleger, deren Öko-Investments von den Insolvenzen betroffen sind, müssen mit einem Teil- oder sogar Totalverlust ihres investierten Geldes rechnen. Insgesamt sollen mehrere Milliarden Euro Anlagevermögen betroffen sein.

Unter anderem haben folgende Unternehmen, die Beteiligungen und geschlossene Fonds angeboten haben, Insolvenz angemeldet:

  • BioConInvest Gesellschaft für unternehmerische Beteiligungen GmbH
  • DCM Deutsche Capital Management AG
  • Wölbern Invest-Gruppe
  • SHedlin Capital AG
  • NMI New Energy Holz GmbH & Co. KG
  • Elbfonds Invest GmbH

Von einigen Insolvenzen wie Solarworld, Prokon oder German Pellets wurde in den Medien berichtet und so erfuhr die breite Öffentlichkeit von den Pleiten. Der Großteil der Insolvenzen wird nicht publik gemacht.

Es ist nicht auszuschließen, dass in den kommenden Jahren weitere Insolvenzen folgen.

Manch Anleger nimmt den ihm entstandenen Schaden tatenlos hin – in vielen der uns bekannten Fälle bestehen jedoch gute Chancen, Schadensersatzansprüche durchzusetzen. So wurden geschlossene Beteiligungen in „Öko-Fonds“ den Anlegern oftmals als sichere Investition verkauft, obwohl es sich um eine hochspekulative Geldanlage handelt.

Vermutlich war es jedoch das Ziel der Anleger, ihr Geld primär werterhaltend anzulegen oder ihre Altersvorsorge zu sichern. Dann könnten sie fehlerhaft beraten worden sein und sind ggf. nur über die Vorteile, nicht aber über die Risiken aufgeklärt wurden.

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