Clerical-Medical & Co. – Anleger schließen eine Wette auf ihre Rente ab

SICHERHEITS-KOMPAKT-RENTE (SKR) der Clerical-Medical & Co. – Anleger schließen eine Wette auf ihre Rente ab und riskieren die Gefahr einer erheblichen zusätzlichen finanziellen Belastung.

Bei der SICHERHEITS-KOMPAKT-RENTE (SKR) handelt es ich um eine Sofortrente, deren Einlage durch ein bankseitiges Darlehen finanziert wird.
Dabei erwirbt der Anleger dreierlei Verträge: Zunächst schließt er über den Vermittler ein Darlehen ab. Aus der Summe des Darlehens bezahlt er dann die Einlage in die Sofort-Rentenversicherung sowie den meist größeren Anteil in eine britische Kapitallebensversicherung – die „Wealthmaster Noble“. Zuletzt schließt der Anleger eine Ausfallversicherung für das eigene Ableben ab.

Aus der Einlage in die Sofort-Rentenversicherung soll die Rente des Anlegers bezahlt werden. Die Kapitallebensversicherung, in den der größere Teil des Geldes aus dem Bankdarlehen geflossen ist, hat nun einzig und allein die Aufgabe, die Tilgung des Darlehens zu finanzieren.
Für den Fall, dass der Anleger stirbt, sichert der Anleger die finanzierende Bank mit einer Ausfallversicherung.
Die Schwäche dieser Konstruktion liegt dabei in dessen Abhängigkeit vom Ertrag der britischen Kapitallebensversicherung, der das finanzierende Darlehen tilgen soll.

Liegt der Ertrag der britischen Lebensversicherung unter den Tilgungsraten des Darlehens, muss der Anleger durch Zuzahlungen sicherstellen, dass das Darlehen getilgt wird. Dies gilt auch für den Fall der Arbeitslosigkeit oder sonstiger finanzieller Engpässe.
Diese Gefahr einer erheblichen zusätzlichen finanziellen Belastung für den Anleger hat sich in der Vergangenheit bereits realisiert. Hier trägt der Anleger das Risiko einer schlechten Wertentwicklung seiner britischen Lebensversicherung. Denn anders als deutsche Lebensversicherungen, garantieren britische Lebensversicherungen keinen Wertzuwachs, auch da sie in hoch spekulative Anlagen investieren und selbst einem hohen Risiko unterliegen, an dem der Anleger mittelbar teilnimmt.

Letztlich handelt es sich für den Anleger um eine Wette auf den Umstand, dass die durch die britische Lebensversicherung zu erwirtschaftende Rendite über den Tilgungsraten des Darlehens liegt. Geht diese Wette verloren, wandelt sich die sogenannte Rentenversicherung in ein Verlustgeschäft.

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Unsere rechtliche Einschätzung:
Diese Risiken wurden von Vermittlern des SKR und Clerical-Medical selbst nicht offenbart. Nach Urteilen des BGH zu diesem Thema, haben Anleger in diesem Fall gute Chancen, ihr Kapital nach den von Clerical Medical in Aussicht gestellten Konditionen verzinst zu bekommen. Betroffene Anleger sollten sich unverzüglich an einen spezialisierten Rechtsanwalt wenden, um hier bestehende Ansprüche geltend machen zu können.

Ansprechpartner in der Kanzlei Helge Petersen & Collegen ist Rechtsanwalt Johannes Neumann:

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