PMIA Skandal der Commerzbank

    1. Before
    2. After
  • Das Ehepaar B. bekam 100% plus Zinsausfallschaden, plus Rechtsanwaltskosten zugesprochen.

    Den Eheleuten B.* (beide 85 Jahre alt) wurde 2008 zur Umschichtung ihrer Einlagen von einem 40 Jahre alten offenen Immobilienfonds in einen Dachfonds geraten.

Der Dachfonds war neu aufgelegt worden. Er war eine Konstruktion mit erheblichen Mehrkosten und enthielt sogar den ursprünglichen Fonds des Anlegers als Zielfonds.

Somit erwarben die Anleger ihr ursprüngliches Produkt zurück – nur zu höheren Kosten und mit einem neuen Ausgabeaufschlag mit höherem Risiko. Der Dachfonds wurde 2010 geschlossen und dann aufgelöst. Das Ehepaar, das auf das Geld zur Altersversorgung angewiesen war, konnte somit nicht mehr auf sein eingezahltes Vermögen zugreifen.

Im Klageverfahren gelang uns der Nachweis, dass die Bank vorsätzlich und ohne Not eine ungeeignete Anlage empfohlen hat. Damit war auch die Verjährungseinrede der Gegenseite unwirksam.

Das Gericht empfand es als besonders verwerflich, dass durch die Kostenstruktur ein Mehrgewinn gegenüber der alten Anlage nicht mehr zu Lebzeiten der Kläger, selbst bei idealem Verlauf, wahrscheinlich gewesen wäre.

*) Name geändert

  • pmia-skandal-commerzbank

    PMIA Dachfonds:

    Erfolg für 800 geschädigte Kunden!

    Die Commerzbank hat sich seit geraumer Zeit das Credo: „Die Bank, die nicht mehr so weiter macht“ gegeben. Denn seit der Übernahme der Dresdener Bank sowie der Finanzkrise ist die Commerzbank nicht mehr dieselbe.
    Unter anderem geriet auch sie im Rahmen von Skandalen immer wieder in die Schlagzeilen. Auch hier im Fokus Schiffsfonds und andere spekulative Anlagen. Hier konnte die Kanzlei einen sensationellen Coup im Rahmen der Rückforderungen geprellter Anleger landen. Über 25.000 Anlegern musste die Bank im Rahmen des PMIA-Skandals ihr angelegtes Vermögen zurückzahlen.

    PMIA Skandal:

    Mit den Urteilssprüchen vom 17.10.2012 und 19.10.2012 der Landgerichte Lübeck und Kiel wurde ein Kapitel der offenen Fonds endlich aufgearbeitet. Dachimmobilienfonds Premium-Management-Immobilien-Anlagen (kurz PMIA) wurde ab 2008 systematisch an Bestandskunden vertrieben, etwa als Tausch aus dem sicheren und gut laufenden HausInvest Europa in den offenen Immobiliendachfonds PMIA. Doch erwies sich dieser als fehlerhaft und kam vielen Anlegern teuer zu stehen. Die Bilanz der Kanzlei Helge Petersen & Collegen war dabei sehr beeindruckend. Außergerichtliche und gerichtliche Vergleiche um die 100 Prozent gaben am Ende dem verbissenen Kampf der Kanzlei recht.

  • Um Bank- und Kapitalmarktrecht in der ganzen Tiefe einschätzen zu können, erklären wir oft wichtige Eckpunkte. Im Falle PMIA haben wir neben einer ausführlichen Dokumentation auch diese zusammenfassenden Infografiken erarbeitet:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.